B2B Research In diesem Bereich werden besondere Anforderungen an die durchführenden Interviewer gestellt. Entscheidend ist die Analyse der Doppelmeinung: Der Befragte erzeugt ein Antwortmix aus offizieller und persönlicher Einstellung, dessen Trennung durch W H Y getroffen werden muss. Geschick bei der Analyse von rational und emotional geprägten Aussagen ist für B2B-Studien ein zentrales Qualitätskriterium. Der Befragte ist in der Regel nur bedingt durch eine Incentivierung zu motivieren und möchte im Rahmen seiner professionellen Stellung einen sozial erwünschten Beitrag leisten: Er spricht mit der Stimme der Organisation, nicht mit seiner eigenen. W H Y räumt dem Befragten ausreichend Gelegenheit ein, die Stimme der Organisation von der persönlichen Einschätzung zu trennen. Hierdurch konnte die Beteiligungs- und Auskunftsbereitschaft auch bei schwer selektierbaren Fachleuten auf ein hohes Niveau gebracht werden, so dass die Aufwendungen für B2B-Studien im Vergleich zur Ergebnisqualität für die Auftraggeber ökonomisch nachgelagert waren. |